Mona Ardeleanu | FILO
Dessauer Straße | 28.4.–30.5.2021
MONA ARDELEANU
FILO

DESSAUER STR. 6-7
April 29 – May 30, 2021

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KÖNIG GALERIE is pleased to present FILO, the second solo exhibition of works by Mona Ardeleanu at Dessauer Straße.


Oscillating between the figurative and the abstract, Mona Ardeleanu’s painted fabrics, laces, tassels or furs seem like mysterious objects with an uncanny three-dimensionality. The depicted patterns and drapes create an astonishing trompe-l'œil effect, while enforcing a sculptural physicality. In a way, Mona Ardeleanu’s work is a true game of perception where distortions break up the surface, leaving the spectator both intrigued and curious.

In her latest series “Filo” Ardeleanu has refined the interplay of subtle references and secret hints. Only on a closer look does a white curtain reveal a pattern of little ghosts, bones and skulls. While “curtain” in German means “Vorhang”, this work refers to the word “Vorhängeschloss”, a combination of curtain and lock – “Schloss” - which again can also mean castle, a hint to the ghosts within the work. The title for the show reveals yet another example of Ardeleanous multi-layered artistic process. In Italian “Filo” stands for both the thread or wire and is also a term from the sport of fencing. In fencing, the filo describes a certain type of impact that is supposed to hit the opponent's blade by sliding along. Just as many small gestures will lead the viewer towards a deeper inside into Ardeleanu’s art.

What seems exceptional is that Ardeleanu works without any preparatory sketches or models. Instead, she draws fully spontaneously, with great ease and an effortless brushstroke. However, the priming of the canvas can take up some time and preparation. Here, Ardeleanu aims to create a “non-space”, a neutral picture ground without any hints of dimension or the laws of physics. Working simultaneously on several paintings - sometimes up to 10 works at once - the artist begins with black and white colour and a rough idea of form in her mind. From here, decisions about composition, colour and form are made intuitively. This is the essence that Mona Ardeleanu describes as the freedom of painting.

Mona Ardeleanu (*1984 in Lörrach) lives and works in Stuttgart. She studied under Alexander Roob, Daniel Richter, Frank Ackermann and Karin Kneffel at the Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, Karlsruhe, Vienna and Munich. Her work has been shown in numerous institutional shows, including at the Deichtorhallen in Hamburg, at the Stuttgart Art Museum, the Marta Herford and the Kunsthalle Nürnberg. It is part of some major collections such as the collection of the State of Baden-Württemberg, of the Stuttgart Art Museum, the Marta Herford Collection, and the Würth Collection.

MONA ARDELEANU
FILO

DESSAUER STR. 6-7
29. April – 30. Mai, 2021

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KÖNIG GALERIE freut sich FILO, die zweite Einzelausstellung mit Werken von Mona Ardeleanu, in den Räumen der Dessauer Straße zu zeigen.

Zwischen dem Figurativen und dem Abstrakten oszillierend, wirken Mona Ardeleanus gemalte Stoffe, Spitzen, Quasten  oder Pelze wie geheimnisvolle Objekte mit einer unheimlichen Dreidimensionalität. Die abgebildeten Muster und  Drapierungen erzeugen einen überraschenden Trompe-l‘œil-Effekt und forcieren gleichzeitig eine skulpturale Körper-lichkeit. In gewisser Weise betreiben Mona Ardeleanus Arbeiten ein wahrhaftes Spiel mit unserer Wahrnehmung, bei dem Verzerrungen die Oberfläche aufbrechen und den Betrachter sowohl fasziniert als auch neugierig zurücklassen.

In ihrer neuesten Serie „Filo“ hat Ardeleanu das Zusammenspiel von subtilen Verweisen und versteckten Andeutungen verfeinert. Erst bei genauerem Hinsehen offenbart ein weißer Vorhang ein Muster aus kleinen Gespenstern, Knochen und Totenköpfen. Die Arbeit mit dem Titel „Clé“ bezieht sich auf das Wort „Vorhängeschloss“ und spielt auf diese Weise mit der Homonymie des Begriffes Schloss. Der Titel der Ausstellung offenbart ein weiteres Beispiel für Ardeleanus viel-schichtige künstlerische Verfahren. „Filo“ steht im Italienischen sowohl für den Faden oder Draht, ist aber ebenso ein Begriff aus dem Fechtsport. Im diesem beschreibt der Filo eine bestimmte Art des Stoßes, der den Gegner treffen soll, in dem er an dessen Klinge entlang gleitet. Ganz ähnlich führen viele kleine Gesten den Betrachter zu einem tieferen Inneren in Ardeleanus Kunst.

Außergewöhnlich erscheint dabei, dass Ardeleanu ohne vorbereitende Skizzen oder Modelle arbeitet. Stattdessen zeichnet sie völlig spontan, mit großer Leichtigkeit und einem mühelosen Pinselstrich. Allerdings kann die Grundierung der Leinwand einige Zeit und Vorbereitung in Anspruch nehmen. Hier strebt Ardeleanu die Erschaffung eines „Nicht-Raums“ an, eines neutralen Bildgrunds ohne jegliche Andeutung von Dimension oder physikalischen Gesetzen. Die Künstlerin arbeitet gleichzeitig an mehreren Gemälden – manchmal bis zu 10 Arbeiten auf einmal – und beginnt mit schwarzer und weißer Farbe und einer groben Vorstellung der Form im Kopf. Von hier aus werden Entscheidungen über Komposition, Farbe und Form intuitiv getroffen. Dies ist die Essenz dessen, was Mona Ardeleanu als die Freiheit der Malerei beschreibt.

Mona Ardeleanu (*1984 in Lörrach) lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie studierte bei Alexander Roob, Daniel Richter, Frank Ackermann und Karin Kneffel an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, Karlsruhe, Wien und München. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in den Deichtorhallen in Hamburg, im Kunstmuseum Stuttgart, im Marta Herford und in der Kunsthalle Nürnberg. Sie sind zudem Teil einiger bedeutender Sammlungen wie der Sammlung des Landes Baden-Württemberg, des Kunstmuseums Stuttgart, der Sammlung Marta Herford und der Sammlung Würth.