Annette Kelm | Kleine Geschichte(n) der Fotografie #2
SPRENGEL MUSEUM HANNOVER | 19.2.–24.5.2020
KLEINE GESCHICHTE(N) DER FOTOGRAFIE, #2
EINE AUSSTELLUNG IN MEHREREN KAPITELN

19.2.20 BIS 24.5.20
SPRENGEL MUSEUM HANNOVER

Die künstlerische Form der Fotografie ist erst seit den 1990er-Jahren in den internationalen Museen und den Ausstellungshäusern angekommen. Im Blick zurück scheint in dieser Entwicklung der mittlerweile legendäre Essay „Kleine Geschichte der Photographie“ (1931) von Walter Benjamin eine erste Orientierung innerhalb der Vielfalt fotografischer Positionen zu bieten. Benjamin kommt in seinem Aufsatz auf wichtige Kategorien und Positionen der frühen modernen Fotografie zu sprechen. Die auf mehrere Teile projektierte Ausstellungsreihe des Sprengel Museum Hannover stellt entscheidende Motive in der neueren Geschichte der Fotografie im Kontext der Kunst vor. In der Ausstellung geht es um eine quantitativ reduzierte, dafür aber inhaltlich konzentrierte Gegenüberstellung von Fotografien, die zusammengenommen ein Glossar zentraler Begriffe der Fotografie-Geschichte vor Augen führen. Klassische Themen des Mediums wie „Farbe“ oder „Serie“ spielen eine Rolle, aber auch Begriffe wie „Leerstellen“ oder „Installative Fotografie“. Mit Arbeiten von u. a. John Baldessari, Thomas Demand, William Eggleston, Annette Kelm, Jan Groover, Barbara Probst, Shirana Shahbazi, Hiroshi Sugimoto. 
www.kleinefotogeschichten.de

Kurator: Stefan Gronert, Sprengel Museum Hannover