KÖNIG GALERIE AT KETTERER KUNST | SZENE BERLIN OKT. 19 | Munich | 15.10.–25.10.2019
SZENE BERLIN OKT. 19

KÖNIG GALERIE ZU GAST BEI KETTERER KUNST

NORBERT BISKY, MONICA BONVICINI,CLAUDIA COMTE, ELMGREEN & DRAGSET, KATHARINA GROSSE, JEPPE HEIN, ANNETTE KELM, ALICJA KWADE, ANSELM REYLE, JULIAN ROSEFELDT, MICHAEL SAILSTORFER, JORINDE VOIGT,DAVID ZINK YI

KETTERER KUNST
JOSEPH-WILD-STRASSE 18
81829 MÜNCHEN

15.– 25. OKTOBER 2019
MO.– FR. 11 – 18 UHR


Die König Galerie zu Gast bei Ketterer Kunst. Berlin und München, Preußen und Bayern, Galerie und Auktionshaus – geht das überhaupt zusammen? Sehr gut, finden Robert Ketterer und Johann König. „Wir handeln immer im Sinne der Kunst und unserer Sammler“, erklären die beiden. Für Deutschland ist „Szene Berlin Okt. 19“ tatsächlich ein Novum. Der Titel ist nicht nur selbsterklärend, sondern bezieht sich auch auf die erste institutionelle Ausstellung des berühmten Galeristen und Kurators René Block.

Der Fokus liegt auf in Berlin lebenden und arbeitenden Künstler: Norbert Bisky, Monica Bonvicini, Claudia Comte, Elmgreen & Dragset, Katharina Grosse, Jeppe Hein, Annette Kelm, Alicja Kwade, Anselm Reyle, Julian Rosefeldt, Michael Sailstorfer, Jorinde Voigt, David Zink Yi.
Die Ausstellung zeigt nicht einfach eine Ansammlung von Kunstwerken, sondern soll die künstlerische Praxis in Berlin etablierter Künstler erfahrbar machen, die hier im Vergleich zu anderen Metropolen ideale Produktionsbedingen finden.

Viele der ausgestellten Künstler haben Berlin zu ihrer Wahlheimat gemacht, da sie hier noch zentrale, vergleichsweise erschwingliche und vor allem groß- zügige Atelierräumlichkeiten vorfinden. Das Resultat sind oftmals raumgreifende Installationen, wie eine der ausgestellten Arbeiten von Norbert Bisky, die mit drei Mal siebeneinhalb Metern museale Dimensionen aufweist. Die Bandbreite von Michael Sailstorfers anarchisches Schaffen ist mit großformatigen Arbeiten in unterschiedlichen Medien zu sehen und fast schon so etwas wie eine Werkschau. Auch inhaltlich wird Berlin-Bezug hergestellt, wie bei Annette Kelm, die Federn in der Nähe ihres Studios gefunden hat und in ihren Werken integriert. Oder bei Anselm Reyle, dem bereits 2008 im heute hippen Stadtteil Neukölln Reklamekästen auffielen, die ihn zu seinen Streifenbildern inspirierten.

Die König Galerie kuratiert die Ausstellung, Ketterer Kunst stellt die Räumlichkeiten. Berliner Künstler können so mit einem neuen Publikum in Kontakt treten, Münchner wird ein Einblick in die zeitgenössische Kunstszene Berlins gegeben.